Die Publikation spürt dem Phänomen des Flickens in einer möglichst grossen Bandbreite nach. Dabei werden neben reichlichem Bildmaterial aus den Bereichen Bau/Urbanität, Alltag/Handwerk, Ideologie/Religion, Medizin/Prothetik die gesellschaftlichen und philosophischen Bezüge anhand einer abecedarischen Enzyklopädie. Gerade heute unterliegen die technischen Möglichkeiten, die das Basteln zur wissenschaftlichen Methode – in Wahrheit ist es jedoch vielfach Versuch und Irrtum – erklärt haben, einem gesellschaftlich-öffentlichen Diskurs, der bis in die Randzonen von Beziehungsmediationen und Eheberatungen vordringt.


Spezifikationen Publikation

Titel: «¿flick gut!»
Herausgeber: M. Vänçi Stirnemann, Fritz Franz Vogel
Mise-en-page: Fritz Franz Vogel
Format: 240x325 mm Buchblock
Umfang: 192 Seiten
Auflage: 1000 Stück
Bogen: 64 farbige Seiten: 1–16, 65–80, 113–128, 145–160
128 s/w Seiten: 17–64, 81–112, 129–144, 161–192
Inhaltspapier 1-farbig: 1-farbig: matt ca. 150 g/m2
Inhaltspapier 4-farbig: 4-farbig: matt ca. 170 g/m2
Ausrüstung: Hardcover mit Leinen (Karton 2.5 mm), runder Rücken
Prägedruck zweifarbig (weiss und rot) auf Vorderseite und Rücken
Umschlag hinten innen: Kartonage-Einrichtung für 3 Beilagen (2x A5, 1xA4)
Vorsatzpapier: schwarz, 150 g/m2
Kapitalband: Fadenheftung mit Kapitalband, rot/schwarz
Lesebändchen: rot



• Enzyklopädie (120 Seiten): Texte in alphabetischer Reihenfolge. Textteil rund um den Titel (Techniken, Methoden, Produkte). Die Texte sind von verschiedenen AutorInnen verfasst und beleuchten das Thema der Reparatur und der Instandstelllung von unterschiedlichen Seiten. Mit eingeschlossen sind eine Reihe literarischer Texte zum Thema.
• Bildteil (64 Seiten): thematisch orientierte Bildstrecken zwischen 2–8 Seiten von verschiedenen AutorInnen und aus der Sekundärliteratur, insgesamt über 700 historische und aktuelle Abbildungen.
• Beilagen: Buchzeichen mit einem alphabetischen Wortfeld, original gestempeltes Heftpflaster, Broschüren der Firma Henkel (Klebe-ABC, Montageanleitung), Schweizerische Mobiliarversicherung (Broschüre Schadenskizzen).

Hier kann man einen Blick werfen in die Publikation: LINK

Die Publikation kostet SFR 62.00, plus Versandkosten.

Die Publikation kann hier direkt bestellt werden: info@flickgut.ch


Herausgeber•

• m. vänçi stirnemann (*1951). hat organisiert im kunstbereich, fluxus und collaborative expanded performance, collaborative cultural performance, (copy-art, performance, mitglied von verschiedenen performance-gruppen. initiator des internationalen www.artist-trading-cards.ch – projekts. organisator von performance-reihen und ausstellungen im in- und ausland. verleger von circa 300 kleineditionen (copy-left editions).
geflickt: mehrfach nach autounfall, dann einige geringfügigkeiten wie armbruch, verschiedene hirnerschütterungen, blutvergiftungen und andere updates, und dann wurde noch eine diskushernie operiert.
publikationen (herausgeber/mitherausgeber): u.a. documenta 8 : «city souvenir»; «feed back and forth: more to follow»; «Ach & Krach: Enzyklopädie auf die 90er Jahre»; «ETC. : pseudo durch & durch».
wohnort: zürich

• Fritz Franz Vogel, lic. phil. (*1957). Studierte Volkskunde, Kunstgeschichte und Sonderpädagogik. Er arbeitet kooperativ und interdisziplinär in den Medien Text, Fotografie und Buch (Herstellung und Herausgeberschaft). Forschungs- und Publikationsschwerpunkte sind inszenierte und dokumentarische Fotografie, populäres und freies Theater, Alphabete und visuelle Kommunikation, Körperbilder und Erotica. Mehrere Ausstellungen und Ausstellungskonzepte im In- und Ausland. Beendigt z.Z. seine Dissertation über inszenierte Fotografie.
Geflickt: genähte Sehne des rechten Mittelfingers nach Sprung in Glasscheibe; genähte Hornhaut am rechten Auge nach Augenunfall mit Pfeil und Bogen im Schulzimmer (persistierende Diplopie); Kurzsichtigkeit links (–1,75 dpt).
6 von 26 Sachbüchern: «Das Alphabet. Die Bildwelt der Buchstaben von A bis Z» (Ravensburg 1995); «Der künstliche Mensch. Vom Golem zum Cyborg» (Wädenswil 1999); «Theaterrausch. Szenen für ein junges Publikum» (Basel 1999); «Menschenalphabete. Nackte Models, wilde Typen, modische Charakteren» (Marburg 2001); «BILD.Legenden. 99 Texte zu historischen und zeitgenössischen Fotografien» (Zürich 2002); «Der verschämte Blick. Von der Konstruktion des Hässlichen bis zur Verkitschung der Entstellung» (Wädenswil 2003).
Wohnort: Wädenswil/ZH